{"id":993,"date":"2019-12-22T12:31:41","date_gmt":"2019-12-22T11:31:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.ethz.ch\/energy\/?p=661"},"modified":"2025-06-30T20:45:41","modified_gmt":"2025-06-30T18:45:41","slug":"concrete-1-5c-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/energyblog.ethz.ch\/de\/concrete-1-5c-world\/","title":{"rendered":"Beton - der Baustoff f\u00fcr eine 1,5\u00b0C-Welt?"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fccken, Tunnel, Geb\u00e4ude - Beton spielt eine wichtige Rolle in unserem t\u00e4glichen Leben. Wie wird er hergestellt? Kann er recycelt werden? Welche Auswirkungen hat er auf das Klima? Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, wie wir Beton dekarbonisieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Vom Kalkstein zum Beton<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Schweiz gibt es 450 Betonwerke, und jedes Jahr werden 14 Millionen Kubikmeter Beton verbraucht, was ihn zum meistverwendeten Baumaterial macht. Da es sich um ein so schweres und grosses Produkt handelt, m\u00fcssen die Transportwege kurz sein, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben - das macht ihn zu einem lokalen und regionalen Gesch\u00e4ft. Neben Sand und Kies, die in der Natur vorkommen, wird f\u00fcr die Herstellung von Beton Zement ben\u00f6tigt, der Energie- und CO<sub>2 <\/sub>emissionsintensives industrielles Verfahren. Zement wird durch das Mahlen von Kalkstein mit sogenanntem Klinker gewonnen, dem \"magischen\" Bindemittel, das f\u00fcr die Festigkeit des Betons verantwortlich ist. F\u00fcr die Herstellung von 1 Tonne Klinker werden 1250 kg Kalkstein ben\u00f6tigt, der sich bei der Erhitzung auf \u00fcber 600 \u00b0C (die f\u00fcr die Klinkerherstellung erforderlich ist) zersetzt und 550 kg CO<sub>2<\/sub> (Abb.1). Vom Standpunkt des Energiebedarfs aus betrachtet, erfordert die Herstellung von 1 Tonne Klinker 115 kg Kohle, was zu Emissionen von etwa <a href=\"https:\/\/www.zenodo.org\/record\/1257112#.Xfe2pvZFyUm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">290 kg CO<sub>2<\/sub><\/a>. 1 m\u00b3 Beton (entspricht 2,5 Tonnen) enth\u00e4lt durchschnittlich 320 kg Zement, 160 kg Wasser, 2000 kg Sand und Kies und emittiert 230 kg CO<sub>2<\/sub>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/energyblog.ethz.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/3_2.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Abbildung 1: Die Grafik setzt die Rohstoffe f\u00fcr Klinker und Zement in Beziehung zu den CO\u2082-Emissionen. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Erneuerbare Energien <em>allein<\/em> kann den Klimawandel nicht aufhalten<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zementherstellung ist f\u00fcr 85% der Gesamtemissionen der Betonherstellung verantwortlich. 3 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub> oder 6% der inl\u00e4ndischen Treibhausgasemissionen der Schweiz entfielen 2017 auf den Betonsektor. In einer Welt, in der nur CO<sub>2<\/sub>-freien Energie k\u00f6nnen die Emissionen aus dem Kohle- und Betonbetrieb gemindert werden. Die Kalzinierung von Kalkstein zur Herstellung von Klinker setzt jedoch immer noch 1,7 Mio. t CO<sub>2 <\/sub>in der Schweiz. Die Reduzierung der Emissionen um 45% (von 3 Mt CO<sub>2<\/sub>) ist eine gro\u00dfe Leistung - aber sie reicht nicht aus, um die globale Erw\u00e4rmung aufzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Paris einigten sich 195 L\u00e4nder auf eine Begrenzung der globalen Erw\u00e4rmung auf deutlich unter 2\u00b0C. Das bedeutet, dass alle anthropogenen Emissionen, die sich auf die globale Erw\u00e4rmung auswirken, zwischen 2040 und 2060 auf Null sinken m\u00fcssen. Doch hier liegt das Problem: Die Verwendung erneuerbarer Energien erm\u00f6glicht keine Dekarbonisierung der Zementindustrie, denn das Problem ist nicht die Energie, sondern die Emissionen, die bei der thermischen Zersetzung von Kalkstein entstehen!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Was unternimmt der Sektor, um die Emissionen zu reduzieren?<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute gibt es im Zementsektor zwei wichtige Strategien zur Emissionsminderung.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Verbrennung von Abf\u00e4llen: Durch den Ersatz von Kohle durch Autoreifen, L\u00f6sungsmittel und Kunststoffe werden CO<sub>2<\/sub> Emissionen reduziert werden, da diese Abf\u00e4lle bis zu 50% weniger fossiles CO<sub>2<\/sub> als Kohle.<\/li>\n\n\n\n<li>Verwendung von weniger Klinker im Zement: Verschiedene Zementarten ben\u00f6tigen unterschiedliche Mengen an Klinker. Dieser Ansatz reduziert die Emissionen effektiv - allerdings werden f\u00fcr jeden Kubikmeter Beton mindestens 160 kg Klinker ben\u00f6tigt, so dass es eine Grenze f\u00fcr die CO<sub>2 <\/sub>Emissionsminderung.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle anderen Ma\u00dfnahmen zur Emissionsminderung, wie Energieeffizienzma\u00dfnahmen oder Abw\u00e4rmenutzung, haben nur sehr begrenzte Auswirkungen auf die CO<sub>2<\/sub> den Rest des Zements.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Verringert das Zementrecycling die Emissionen?<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Verringerung der Klinkermenge im Zement k\u00f6nnte das Recycling von Zement eine M\u00f6glichkeit sein, die CO<sub>2<\/sub> Emissionen im Zusammenhang mit der Zersetzung von Kalkstein. Zement kann jedoch nicht als Zement recycelt werden. Der (zementhaltige) Beton wird jedoch als Ersatz f\u00fcr Kies und Sand in Recyclingbeton wiederverwertet. Recyclingbeton ist Beton mit einem Gehalt an Recyclingmaterial von mehr als 40% nach Gewicht. Bei der Verwendung von Recyclingmaterial gibt es Qualit\u00e4tsprobleme. <a href=\"https:\/\/www.tfb.ch\/Htdocs\/Files\/v\/5900.pdf\/Publikationsliste\/09SachstandsberichtRCBetonJuli07.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EMPA realisiert mit Interviews mit \u00fcber 10 Betonwerkbesitzern<\/a>dass 5-10% mehr Zement im Recyclingbeton enthalten ist, um Qualit\u00e4tsprobleme zu \u00fcberwinden, was zu einer Erh\u00f6hung der CO<sub>2<\/sub><sub>&nbsp;<\/sub>Emissionen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/energyblog.ethz.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1_3.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Abbildung 2: Betonzerkleinerung in einer Schweizer Betonrecyclinganlage. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><b>Wie kann ein zuk\u00fcnftiger, klimaneutraler Zement- und Betonsektor aussehen?<\/b><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die einzige M\u00f6glichkeit, den Aussto\u00df von CO<sub>2 <\/sub>ist der Einsatz von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) bei der Betonherstellung. CCS ist seit 1996 in Sleipner, Norwegen, in vollem Umfang in Betrieb. Alle Komponenten sind bew\u00e4hrte Technologien. CCS-Technologien wurden speziell f\u00fcr die Minderung von CO<sub>2<\/sub> Emissionen aus gro\u00dfen industriellen Punktquellen wie der Zementherstellung. Die erste Komponente in der technologischen Kette ist der CO<sub>2<\/sub> Abscheidungsschritt, bei dem CO<sub>2<\/sub> aus dem Zementrauchgas entfernt wird. Das gereinigte CO<sub>2<\/sub> wird anschlie\u00dfend verfl\u00fcssigt und per Lkw, Zug, Schiff oder Pipeline zu einem Speicherort transportiert. Es gibt im Wesentlichen eine M\u00f6glichkeit zur Speicherung von CO<sub>2<\/sub> dauerhaft in der gew\u00fcnschten Gr\u00f6\u00dfenordnung:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Geologische CO<sub>2<\/sub> Lagerung<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CO<sub>2<\/sub> in salinen Aquiferen oder ausgebeuteten \u00d6l- und Gasfeldern gespeichert wird. Aquifere, die sich f\u00fcr die CO<sub>2<\/sub> Die Lagerung muss die folgenden Merkmale aufweisen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der CO<sub>2<\/sub> Speicher muss sich in einer Tiefe von weniger als 800 m befinden. Dort wird das CO<sub>2<\/sub> befindet sich in einem fl\u00fcssigkeits\u00e4hnlichen Zustand und weist eine hohe Dichte und Flie\u00dff\u00e4higkeit auf<\/li>\n\n\n\n<li>Das Gestein, in dem CO<sub>2<\/sub> gespeichert wird, muss hochpor\u00f6s sein und die Poren m\u00fcssen gut miteinander verbunden sein, damit das CO<sub>2<\/sub> zu flie\u00dfen<\/li>\n\n\n\n<li>Die CO<sub>2<\/sub> Speichergestein muss mit einem nicht por\u00f6sen Deckgestein \u00fcberlagert werden, damit das CO<sub>2<\/sub> im Vorratsbeh\u00e4lter<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geologische Speicher sind in der Lage, Milliarden von Tonnen CO<sub>2<\/sub> weltweit. <a href=\"https:\/\/www.equinor.com\/energy\/northern-lights\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Norwegen plant, seine CO<\/a><a href=\"https:\/\/www.equinor.com\/energy\/northern-lights\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sub>2 <\/sub><\/a><a href=\"https:\/\/www.equinor.com\/energy\/northern-lights\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Speicherst\u00e4tte f\u00fcr Europa im Jahr 2023 verf\u00fcgbar. <\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings ist die \u00f6ffentliche Meinung \u00fcber CO<sub>2<\/sub> Die Speicherung ist sehr umstritten, da sie als riskant angesehen wird und End-of-Pipe-L\u00f6sungen nicht beliebt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kann CO<sub>2<\/sub> recycelt werden und einen positiven Einfluss auf das Klima haben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um eine positive Klimawirkung zu erzielen, m\u00fcssen die CO<sub>2<\/sub> aus der Zementherstellung muss so verwendet werden, dass es nicht wieder in die Atmosph\u00e4re gelangt. Selbst wenn das Produkt verbraucht wird, bleibt das CO<sub>2<\/sub> nicht emittiert werden kann - was bei den meisten Chemikalien und Kraftstoffen der Fall ist. Andernfalls w\u00fcrde das CO<sub>2<\/sub> wird wieder klimaaktiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier eine weitere M\u00f6glichkeit der dauerhaften Speicherung: CO<sub>2 <\/sub>kann in den Poren des Abbruchbetons in Kalzitgestein umgewandelt werden. Dieses Verfahren schafft einen Mehrwert, indem es den Abbruchbeton verdichtet - was Vorteile f\u00fcr die Wiederverwendung des Materials hat. Au\u00dferdem kann auf diese Weise CO<sub>2<\/sub> in einer sicheren Weise. Die Menge an CO<sub>2<\/sub> Menge h\u00e4ngt sehr stark von der Menge des recycelten Abbruchbetons ab. In der Schweiz kann Abbruchbeton heute 200 kt und im Jahr 2050 1 Mio. t CO<sub>2<\/sub> (Abb.3). Daher stellt sie eine bedeutende CO<sub>2<\/sub> Senke, jedoch aufgrund der Gr\u00f6\u00dfenordnung keine Alternative zur geologischen Speicherung - da die derzeitigen Schweizer CO<sub>2<\/sub> Emissionen liegen bei etwa 50 Mio. t pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/energyblog.ethz.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/4.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Abbildung 3: Die CO<sub>2<\/sub> Speicherpotenzial in Abbruchbeton erh\u00e4lt man, indem man die Emissionen aus dem Zementherstellungsprozess um die durchschnittliche Lebensdauer eines Geb\u00e4udes (80 Jahre) verz\u00f6gert. Es ist zu erkennen, dass die CO<sub>2<\/sub> Speicherkapazit\u00e4t verdoppelt sich alle 10 Jahre. In Anbetracht der technologischen und marktbedingten Beschr\u00e4nkungen gehen wir davon aus, dass die tats\u00e4chliche CO<sub>2<\/sub> Die Lagerkapazit\u00e4t f\u00fcr Abbruchbeton wird im Jahr 2050 etwa 1 Mio. t erreichen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammenfassend kann man sagen, dass 350 kg CO<sub>2<\/sub> pro Schweizer Einwohner werden j\u00e4hrlich durch die Betonherstellung emittiert. 2\/3 dieser Emissionen stammen aus dem Brennen von Kalkstein f\u00fcr die Zementherstellung. W\u00e4hrend nachfrageseitige Ma\u00dfnahmen die Menge des produzierten Klinkers reduzieren k\u00f6nnen, sind CCS-Technologien erforderlich, um den noch produzierten Klinker zu dekarbonisieren. CCS reinigt das Zement-Rauchgas von CO<sub>2<\/sub> und speichert es dauerhaft geologisch oder als Mineralien. Ist das schon geschehen? <a href=\"https:\/\/ccsnorway.com\/capture-norcem\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das erste CO<sub>2<\/sub> Abscheidungsanlage in einem Zementwerk in Norwegen wird 2024 in Betrieb gehen. <\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte CCS zur Dekarbonisierung von Zement eingesetzt werden, auch wenn CCS wirtschaftlich nicht sinnvoll ist?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich glaube, die wichtigere Frage ist: In welcher Welt wollen wir unsere Kinder leben lassen? K\u00f6nnen wir das Risiko und die Ungewissheit, die der Klimawandel mit sich bringt, rechtfertigen, um ein bisschen billigere Baumaterialien zu bekommen? <a href=\"https:\/\/unfccc.int\/process-and-meetings\/the-paris-agreement\/the-paris-agreement\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In Paris sagte die globale Gesellschaft NEIN! <\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CCS ist nur ein Instrument zur Dekarbonisierung von Zement. Eine marktorientierte CCS-Einf\u00fchrung h\u00e4ngt in hohem Ma\u00dfe von einem neuen Marktgleichgewicht ab, bei dem CO<sub>2 <\/sub>neutraler Zement ist in der Herstellung billiger als CO<sub>2<\/sub><sub>&nbsp;<\/sub>emittierenden Zement. EIN CO<sub>2 <\/sub>Steuern k\u00f6nnen diese Anreize bieten. Das Knowhow ist vorhanden. Die Technologien sind vorhanden. Der gesellschaftliche Schwung ist da. Lassen Sie uns mit der Umsetzung beginnen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum ist sie dann noch nicht fertig?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph translation-block\"><strong>If you are part of ETH Zurich, we invite you to contribute with your findings and your opinions to make this space a dynamic and relevant outlet for energy insights and debates. <a href=\"http:\/\/blogs.ethz.ch\/energy\/contribute\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Find out how you can contribute<\/a> and contact the editorial team <a href=\"mailto:energyblog@ethz.ch\">here<\/a> to pitch an article idea!<br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/eth_energy_blog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&nbsp;<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fccken, Tunnel, Geb\u00e4ude - Beton spielt eine wichtige Rolle in unserem t\u00e4glichen Leben. Wie wird er hergestellt? Kann er recycelt werden? 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